Dienstag, 7. Februar 2012

Regelsätze für Hartz IV im europäischen Vergleich

Die Regelsätze für Hartz IV und SGB12 im europäischen Vergleich
http://blog.soziales-dorf.eu/module-news-display-sid-218.html
Eingereicht von Detlef Müller am 09. Mai 2011 - 14:47 Uhr

Erwerbslose werden in Frankreich, Schweden, Finnland und anderen Ländern besser unterstützt. Anderswo sind Arbeitslose besser dran, und zwar deutlich!

Über die jahrelange Diskussion um soziale Leistungen für Erwerbslose muß man sich schon sehr wundern. Es noch nicht lange her, da wurde in der Öffentlichkeit gern ein Bild von überversorgten Menschen in Hartz IV gezeichnet. In Deutschland seien die Sozialleistungen im ALG2 sehr großzügig bemessen, wurde den SteuerzahlerInnen von verschiedenen Seiten aus vermittelt. Konkrete Angaben bekam man als Bürger nicht an die Hand. Kein Wunder, denn es mangelt am Wahrheitsgehalt. Das Bild vom "gut versorgten ALG2-Empfänger" stimmt (zumindest im Vergleich europäischer Länder) nicht.

Im europäischen Vergleich stehen die Betroffenen im reichen Land Deutschland erstaunlich schlecht da. Die Leistungen in den wirtschaftlich vergleichbaren Ländern Frankreich, Schweden und Finnland sind erkennbar höher. Und, wer hätte es gedacht: Selbst auf der Mittelmeerinsel Zypern erhalten betroffene Menschen deutlich mehr zum Lebensunterhalt als in bundesdeutschen Landen.

Grundsätzliche Unterschiede in Europa
Abgesehen von den reinen Geldbeträgen fällt auf, daß die Mehrzahl der unten aufgeführten europäischen Staaten im Gegensatz zum deutschen Sozialgesetzbuch (SGB) auch nichtpauschalierte oder zusätzliche Leistungen gewähren. So findet man in der Auflistung ein 13., in einem Fall sogar ein 14. Sozialeinkommen sowie ein Oster- und Urlaubsgeld.
In der Mehrzahl der Länder in der Tabelle unten gibt es Zuschläge zu den sozialen Grundleistungen in irgendeiner Form.
Deutschland wurde vor Jahren ein Antrag auf bescheidene 40 Euro Weihnachtszuschuß von fast allen Bundestagsparteien abgelehnt.

Dänemark und Luxemburg
Im Vergleich mit diesen beiden Nachbarländern steht Deutschland ausgesprochen schlecht da. Beide zahlen ihren bedürftigen Bürgern ohne Job jeweils 1.200 Euro im Monat. Dazu kommt ein Teil der Mietkosten sowie in Luxemburg ein Zuschuß zu den Heizkosten.

Zypern
Auf der Mittelmeerinsel ist man als Mensch ohne Arbeit nicht nur in den monatlichen Grundleistungen deutlich besser dran als bei uns. Die Zyprioten gönnen ihren Betroffenen neben 452 Euro monatlicher Regelleistung plus Miete und Heizung ein 13. Sozialeinkommen und einen Osterzuschuß. Und nicht nur das, selbst Zuschüsse für Möbel, Haushaltsgeräte, Reparaturen und sogar den Ausbau des Wohneigentums werden bis zu einer Höhe von 12.000 Euro gewährt.

Irland, Österreich und Niederlande
Diese drei Ländern haben ein erkennbar besseres Niveau sozialer Regelleistungen für Erwerbslose. Hinzu kommt, daß damit keinesfalls - im Gegensatz zu Deutschland - evtl. notwendige Zuschläge wegfallen. Positiv fällt unser südöstliches Nachbarland Österreich auf. Dort wird Arbeitssuchenden ein 13. bzw. 14. Sozialeinkommen gezahlt.

Schweiz
Die Verhältnisse in der Schweiz sind nicht gut mit Deutschland vergleichbar. Dort sind die Lebenshaltungskosten allgemein erheblich höher als bei uns. Daher soll hier kein Vergleich angestellt werden.
Tabelle: Regelsatz Info OECD-Studie im Februar 2010

Zu einem ähnlichen Ergebnis wie die Tabelle oben war auch eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gekommen. Der Nachrichtensender N24 und andere Medien berichteten darüber. "Deutsche Arbeitslose bekommen im europäischen Vergleich eher geringe Unterstützungsleistungen vom Staat." war bei N24 am 18. Februar letzten Jahres nachzulesen.

Tja, und dass der Regelsatz hier nicht nur fürs Essen und für Fahrtkosten (Sozialkontakte, Unternehmungen) da ist, sondern davon auch die Stromkosten und Telefon, Praxisgebühr, Frisörbesuch, Medikamentenkosten weggehen, wird stets gerne verschwiegen. eine Waschmaschine darf man sich selbst in 12? Jahren ansparen... Genau, denn jedeR, der in dieses Netz fällt, hat ja auch eine nagelneue, die dann länger als 10 Jahre ihren Dienst tut.... Und wer ist überhaupt so lange arbeitslos? Unterschlagen wird gerne, dass, zumindest vor dem jetzigen Zeitarbeitsboom, die Leute auch so wieder in Lohn und Brot kamen.

Es soll ein Bild vermittelt werden, Arbeitslose würden in Deutschland wie die faule Made im Speck leben. Einzig Unwillige sind ohne Job, und zwar angeblich in der Regel gepaart mit Unterqualifizierung, und die sind für ihr Malheur selbst schuld. Keine Rede davon, dass es immer weniger Arbeit für alle gibt (aber dann unbedingt auf einer 40-Stunden-Woche bestehen) und Menschen ab 40 J., spätestens 50 J. nicht mehr als attraktiv für potenzielle Arbeitnehmer gelten. Ganz anders übrigens in skandinavischen Ländern. Aber hierzulande weiß die Politik nur eines, diese Menschengruppe zur Paria zu machen.


Die TAFELN

Die Lebensmittelgeschäfte müssten sich normaler Weise ihren Müll gegen Bezahlung abholen lassen - so aber wird er im reichen Deutschland von den Ärmsten gegessen, die sich dafür in langen Schlangen bei den Tafeln einreihen - und dort manchmal auch noch reichlich blöd angesprochen werden, und wo sich mancher dort noch als "Erziehungsberechtigter" gegenüber den erwachsenen Bedürftigen aufspielt. Dabei entlasten die Menschen, die unter der Armutsgrenze leben müssen, damit nicht nur die Einzelhandelsgeschäfte sondern auch den deutschen Staat, der zusehends unsozialer wird - wenn es nicht gerade um den Euro, die Banken oder hochrangige Politiker geht.

Ein Bekannter erzählte mir neulich, dass sich die Läden für diese "Lebensmittelspenden" auch eine Spendenquittung ausstellen lassen. Ob es stimmt, weiß ich nicht, aber das ist gut denkbar.

sog. 1,- Euro-Jobs

Da es sich bei der Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung nicht um Arbeitsverhältnisse handelt, gibt es weder einen Arbeitsvertrag noch tarifliche Entlohnung, keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Krankheit oder Urlaub, kein Streikrecht und keinen Kündigungsschutz. Die der Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung zugrunde liegende rechtliche Regelung des § 16d begründet nämlich kein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts. Das wird von Kritikern auch als verfassungsrechtlich bedenklich befunden, da damit viele hunderttausend Menschen in einen Zustand der Rechtlosigkeit oder Rechtsunklarheit versetzt werden".
Quelle: Wikipedia

Schwarzarbeit

wiederum ein anderer Bekannter empfahl mir, doch "nebenher" schwarz zu arbeiten. Der hat gut reden. Selbst wenn man wollte, auch diese ist nicht so ohne weiteres zu bekommen. Viele, viele arme Menschen leben heute in Deutschland, darunter sind viele Renter, v.a. Rentnerinnen (Kinderausfallzeiten) und alleinerziehende Mütter, und wie schon beschrieben, Menschen jenseits der Jugend. Sie alle reißen sich selbst noch um die oft miesesten Jobs.


Zeitarbeitsfirmen haben es sehr nötig

Billigkräfte, die für sie arbeiten, zu finden.

Neulich war eine Reportage darüber auf phoenix, nur 2,8% der Zeitarbeitnehmer werden fest von einem Arbeitgeber übernommen... Nach Möglichkeit soll man als "Hilfskraft" eingestellt werden - und es dann auch immer bei der Zeitarbeit bleiben, denn so verdient diese mehr an einem und bezahlt "Tariflohn" = 7,89 Euro die Stunde ..brutto... Besonders gerne bescheissen Zeitarbeitsfirmen ihre Billiglohnsklaven übrigens bei der Abrechnung. Klar, die haben es vielleicht noch nötiger.

Tatsächlich schrieb mir nun so eine Verbrecherfirma, sie freuen sich über meine Bewerbung und sehr über mein " I n t e r e s s e ", obwohl ich schrieb, dass ich mich nur beworben habe, weil das Amt es verlangt....
Dreckspack, Menschenhändler! !Jetzt wollen sie mich tatäschlich kurz vor meinen zwei Prüfungen Vollzeit zum Billigsttarif antanzen lassen. Hoch lebe die deutsche Wirtschaft auf dem Rücken der Schwächsten. Immerhin ist ja auch sehr wichtig, dass den Banken geholfen wird und der Euro stabil bleibt. Dafür muss schon hart malocht werden und dazu wirft man möglichst viele Bevölkerungsgruppen in den großen "Dumpinglohntopf".

Übrigens entschied ein Gericht, dass jede Email, die nicht zurückkam, als zugestellt gilt - obwohl diese, genau wie ein gewöhnlicher Brief auf dem Postweg, verloren gehen kanns. Schön, für alle unlauteren Firmen. So können diese sich auch noch die Einschreibegebühr sparen.

Kaufmännisches und gewerbliches Personal bei Zeitarbeitsbetrieben

Berlin. Der beim Hartz-IV-Kompromiss mühsam ausgehandelte Mindestlohn für die Zeitarbeitsbranche wird bei den betroffenen Arbeitnehmern nicht zum Leben reichen. Selbst bei einer Vollzeitbeschäftigung können diese in den neuen Bundesländern maximal rund 806 Euro und in den alten Ländern 892 Euro verdienen. In beiden Fällen hat ein Alleinlebender jedoch Anspruch auf ergänzende Leistungen, bleibt also Aufstocker. So würde sich das zusätzlich vom Staat zu zahlende Geld auf 121 Euro im Osten und 48 Euro im Westen belaufen. Das Gesetz soll heute den Bundestag passieren.

"Das ist ein sittenwidrig niedriger Mindestlohn. Es ist nicht akzeptabel, dass der Staat von vornherein immer einen Teil der Löhne zahlen muss", sagte der Chef der Linkspartei, Klaus Ernst, dem Abendblatt. "Tarifverträge dürfen nicht zulasten der Steuerzahler abgeschlossen werden." Union und FDP hatten sich mit SPD und Grünen auf die Lohnuntergrenze geeinigt, die zum 1. Mai dieses Jahres gelten soll. Hintergrund ist die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes auch für Arbeitnehmer aus EU-Staaten wie Polen oder Tschechien. So sollen Dumpinglöhne verhindert werden.

Basis für den neuen Mindestlohn ist ein Tarifvertrag zwischen dem Deutschen Gewerkschaftsbund und Zeitarbeitsverbänden. Demnach würden Leiharbeiter im Westen ab Mai 7,79 Euro pro Stunde verdienen (Ost: 6,89 Euro). Vorgesehen ist jedoch auch, dass bei einer Vollzeitstelle 151,67 Stunden pro Monat gearbeitet wird - alles, was darüber hinausgeht, wird nicht ausbezahlt, sondern auf ein Arbeitszeitkonto angerechnet. Leiharbeiter können nicht durch Mehrarbeit aus dem Aufstocker-Verhältnis herauskommen. "Wer arbeitet, muss deutlich mehr in der Tasche haben als die Grundsicherung. In der Leiharbeit muss das Prinzip gelten, dass es gleichen Lohn für gleiche Arbeit gibt", forderte Ernst.(pau)

Quelle: abendblatt.de

Wer sind hier die eigentlichen Schmarotzer, vielleicht die Firmen, die sich vom Staat Billiglohnkräfte subventionieren lassen?

Oder die Unternehmen, die sich über leicht hol- und wieder entsorgbares Leihpersonal freudig die Hände reiben, kein Kranken- oder Urlaubsgeld berappen brauchen, keinen Kündigungsschutz beachten und sich häufig auch Arbeitsschutzvorschriften/Arbeitsschutzkleidung sparen , wie in der phoenix-Reportage vergangener Woche von einem Journalisten undercover recherchiert.


Übrigens hatte ich letztes Jahr eine schwere Depression, aufgrund sog. "Flashbacks", eines alten Traumas, und habe mich erst dieses Jahr so einigermaßen wieder hochgerappelt. Deswegen konnte ich auch letzets Jahr eine Klausur an der UNI nicht bestehen. Doch ich bemühe mich nach wie vor mit all meinen Kräften, mich weiterzuqualifizieren, auf hohem Niveau. Denn selbst wenn mensch heutzutage einen (meist ohnehin nur befristeten) Arbeitsvertrag erhält und sozialversicherungspflichtig angestellt wird, so weiß keiner, ob die Firma nicht schon morgen bankrott ist oder ob das Menschen-Verleih-Unternehmen einen Anschlussauftrag für einen bekommt (wenn nein, kann sie kündigen) .
Und jetzt das... Was oder wer, kann mir jetzt noch helfen ??? Mit einem Vollzeitjob schaffe ich keine der beiden Prüfungen im März, das kann ich knicken. Ich bin auch keine 20 Jahre mehr, dass ich mit links eine 60-Stunden-Woche durchhalten könnte..Scheiße. Bevor ich so als Billiglohnkraft mein Dasein künftig friste, werfe ich mich lieber vor einen Zug - dann ist der Dreck vorbei hier. Welchen Sinn hätte ein Leben dann noch ?
Bloß existieren, damit ich essen und anschliessend aufs Klo gehen kann? NEIN danke!!!

Hier der Kommentar eines Ingenieurs, Hilfskraft bei einem Zeitarbeitssklavenunternehmen

Zeitarbeiter haben Chanchen auf neuen Arbeitsplatz

Sorry - habe ich noch nicht erlebt. Aus der Geringverdiener-Falle herauszukommen ist sehr schwer. Ich bin hochqualifiziert und wenn du einen Hilfsarbeiter-Zeitvertrag hast, um wieder mal zu arbeiten - bekommst du einen Hilfsjob angeboten - und den auch nur so bezahlt. was du für einen Qualifizierung hast, spielt keinen Rolle. wenn eine Kunde Hilfsarbeiter anfordert und der Job erfordert schon mindestens eine Qualifizierung ( Beruf, Erfahrung oder Spezialisten-Wissen 9 , wirst du trotzdem nur als Hilfsarbeiter bezahlt. Da überall Tarifverträge ( Zeitarbeit ) bestehen, ist es mit der Gleichstellung mit den Kollegen Essig! Prima ausgehebelt das Gesetz. Und wenn du erst mal als Hilfsarbeiter angefangen hast - guckt dich kein Personaler von besseren Firmen mehr für einen qualifizierten Job an ( Erfahrung). Schönen Dank für diese wundervolle Erfahrung mit der Zeitarbeit 8aber man ist ja froh Arbeit zu haben ( Ich arbeite jetzt Vollzeit und bekomme trotzdem noch Hartz IV. Ich bin übrigens Ingenieur mit Zusatzqualifizierung, Business english, SAP...

Grüsse

Noch zwei Stellungnahmen von Betroffenen zur

Zeitarbeit

Ich habe zurzeit das zweifelhafte Vergnügen als Zeitarbeiter an ein Callcenter ausgeliehen zu sein. Abgesehen von dem kargen Lohn war ich auch gezwungen, der Leihfirma gratis ein zinsfreies Darlehen von einem halben Monatslohn zu gewähren. Die zahlen nämlich erst nach sechs Wochen und dann den Lohn für vier. Wenn man dort aufhört, dann bekommt man zwei Wochen später (s)einen halben Monatslohn. Ich habe jetzt Hartz4 beantragt und nach Auskunft der unabhängigen Arbeitslosenberatung im Vorfeld wird sich sich das tatsächlich richtig lohnen.
Natürlich sinken die Arbeitslosenzahlen unter diesen Bedingungen. Aber das war ja offenbar auch das Ziel. Vor allem wird die Arbeit für die Arbeitgeber deutlich billiger, das war der ursprüngliche Sinn von Hartz4. Eine ganze Generation wird so herangezogen, die auch im Alter, sofern wir das überhaupt erleben, von Almosen leben dürfen. Von privater Vorsorge jeglicher Art brauchen wir gar nicht erst anfangen zu träumen. Das bleibt gar nichts. Von Hoffnung oder gar (persönlicher) Perspektive ganz zu schweigen.

@ anderle

Hallo erstmal! :)

"Allerdings ist für das Amt lediglich entscheidend, dass ihre allmonatliche Arbeitslosenstatistik gedrückt wird. Die Mittel sind im Prinzip egal"

Das triffts. Ja, mehr muss man zu dem Thema nicht sagen. Ich überlege gerade, einen diesen Umständen angepassten "Arbeitsamtsknigge für Besucher" (Arbeitstitel) zu schreiben. Denn da dem Amt die Mittel in vielen Fällen egal sind, kann man als "Kunde" ganz schön unter Druck geraten. Darum dürfte der Knigge sich nicht im Bitte-Danke-Darf-ich-mich-setzen erschöpfen, sondern sollte den verschärften Bedingungen Rechnung tragen.

Ich halte zwar die Chancen auf Festanstellung für noch geringer, wenn du einmal zum Dauerpraktikanten geworden bist- aber ich drücke die Daumen!


Das herrschende Recht

ist immer das Recht der Herrschenden.
An keinem anderen Rechtsgebiet wird das so massenhaft deutlich, wie im Arbeitsrecht.
Völlig unbeeindruckt vom Grundgesetz, das die freie Willensentscheidung des Einzelnen in einer Demokratie zum Grundsatz hat, völlig blind gegenüber dem Sozialgesetzbuch Erstes Buch, welche das Ziel jeglicher Sozialgesetzgebung eben auch in der Garantie der Wahlfreiheit des Arbeitsplatzes sieht, erfinden Zweites und Drittes Buch eben derselben Sozialgesetzgebung den Begriff der Zumutbarkeit.

Dabei geht es um die Entmündigung von Arbeitslosen. Da haben sie nun schon ihren Arbeitsplatz verloren und dann werden sie auch noch mit Entzug eines Grundrechts, des Rechts auf freie Arbeitsplatzwahl, dafür bestraft.
Nicht diese sind mehr Herr ihres Glückes, sondern der vormundschaftliche Staat. Er allein legt fest, was unter Zumutbarkeit zu verstehen ist. Selbst ein Arbeitnehmer, der bei seiner Firma aufhören will und keine Ersatzstelle findet, darf das Menschenrecht auf freie Wahl des Arbeitsplatzes nicht in Anspruch nehmen, ohne vom Staat in eine noch schlechtere Situation - Sanktionierung - getrieben zu werden. Und dabei gibt es schon lange nicht mehr für alle, die arbeiten wollen, angemessene Arbeit. Freie Wahl heißt immer die Freiheit zu haben, ohne Zwang Ja oder Nein zu sagen.
Menschenrechte nach Auftragslage! Nur der darf noch einen Arbeitsplatz ablehnen, der einen sicher hat.

Ist das wirklich die Demokratie, die wir wollen?

Quelle: http://www.dielinke-in-pirna.de/Angemess.htm


NACHTRAG 17. Februar

Aber: Es gibt ein Entkommen aus solch unwürdigen Verhältnissen !

- versuchen sich - mit dem auch gerne verschwiegenen zusätzlichen monatlichen Einstiegsgeld (175,- Euro im Westen dazu) selbstständig zu machen anstatt ewig AufstockerIn und abhängig vom Amt zu bleiben und seine Lebenszeit zum Billigstpreis zu verkaufen

- eine gute Bekannte bekam über Sprachunterricht als Ehrenamt (mit Aufwandsentschädigung) nun just dort einen festen Arbeitsplatz, in einem Mütterzentrum - Aufwandsentschädigungen z.B. über örtliche Nachbarschaftshilfen (Seniorenbetreuung, Übungsleiter, Kinderbetreuer etc.) dürfen nicht als Einkommen angerechnet werden

- Es gibt Firmen, die mögen kranke Menschen überhaupt nicht, erst recht nicht in der Probezeit. Da kann man bloss hoffen und mit allen Mitteln versuchen, dass man gesund bleibt

- Muss-Arbeitszeit von probater Stelle kürzen lassen - und später, wenn es einem wieder besser geht, nebenher 400 Euro-Job oder Neben-Selbstständigkeit, damit ist man immer noch günstiger dran. Wenn es nicht reicht bzw. nicht von Anfang an klappt, kann immer noch aufgestockt werden.

- beispielsweise indem man Angehörige zu betreuen hat (weil die alt / krank sind)

- Ärztliche Atteste

- vielleicht leidet man selbst z.B. an erheblichem Gelenkverschleiß, dauernden Schwindelattacken etc. und kann daher höchstens 15 Stunden (Minimum, um als ArbeitsloseR zu gelten) oder 20 oder 30 Studen in der Woche arbeiten

- sich mit anderen zusammenschliessen und gemeinsam etwas Tolles auf die Beine stellen, so wie beispielsweise 2 Männer, die seit einiger Zeit Sachbücher für arme Leute schreiben und gewinnbringend publizieren;

- gemeinsam 1 Verein gründen - auch das kann viele geldwerte Vorteile haben, vom Zugewinn an Selbstbewusstsein gar nicht zu reden

Ich für mich habe eine brauchbare Lösung entdeckt - nach langem panischen Nachdenken - und noch ist Zeit zum Studieren. Deswegen werde ich jetzt flugs dieses Posting beenden. Gebt euch nicht geschlagen, gebt nicht auf ! Und gebt euch nicht mit weniger zufrieden!

Freitag, 27. Januar 2012

Hilfe - Arbeitsagentur macht mich fertig

Hilfe, Hilfe...
Das Arbeitsamt macht mich fertig

Für mich es es immer noch ein Amt, äußerst schwerfällig und indiffernt ihren "Kunden", also ihren Brötchengebern! gegenüber.

Obwohl sie wissen, dass ich in 5 Wochen eine Abschlussklausur an der UNI habe und in 7 Wochen beim Gesundheitsamt mich einer Erlaubnisprüfung für Psychotherapie unterziehe (teure Prüfungsgebühren auf meine Kosten, von denen ich gar nicht mehr zurücktreten kann, selbst wenn ich das wollte!!), wollen sie mich mit Gewalt noch kurz vorher - also im Prüfungs-Endspurtlernen - noch irgendwo, vorzugsweise 40 Stunden, unterbringen...
Eigeninitiative bezüglich Qualifikationsverbesserung wird belohnt? Wohl kaum.

Das schlägt dem Fass den Boden aus, diese Kurzsichtigkeit. Denn sollte ich tatsächlich einen Arbeitsvertrag kriegen und mich eine Firma direkt einstellen, befristet oder unbefristet, so weiß heutzutage niemand mehr, was schon die nahe Zukunft zu bringen vermag.

Und wer mehr Qualifikationen nachweisen kann, ist leichter wieder unterzubringen. Aber soweit denkt das Arbeitsamt nicht, will lieber kurzfristig eine hübschere Statistik und Erfolge vorweisen.

Aber man darf sich KUNDE nennen!

Ich hoffe bloss, ich kann mit Cleverness noch mein Endspurtlernen wenigstens durchziehen.
Dabei tat mir dieser neue Arbeitsvermittler Anfang dieser Woche noch so verständig und freundlich, aber eben falsch ins Gesicht. Zwei Tage später lagen mehrere Pflichtbewerbungen in meinem Briefkasten und nix Teilzeitarbeit, wie versprochen. Ich soll nunmehr 40 Stunden Zwangsarbeit leisten, damit ich mit einem Stundenlohn von vielleicht 6,- bis 7,- Euro auch ja meine Miete davon bezahlen kann und mein Essen...

ZWANGSARBEIT

Als Zwangsarbeit wird eine Arbeit bezeichnet, zu der ein Mensch unter Androhung einer Strafe oder eines sonstigen empfindlichen Übels, gegen seinen Willen, gezwungen wird. Sie ist – mit verschwimmenden Übergängen – die schärfste Form der Arbeitspflicht.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) definierte 1930 in Art. 2 Abs. 1 des Übereinkommens über Zwangs- und Pflichtarbeit die Zwangsarbeit als unfreiwillige Arbeit oder Dienstleistung, die unter Androhung einer Strafe ausgeübt wird. Nicht dazu gehören laut Abs. 2 des Übereinkommen: Militärdienst, übliche Bürgerpflichten, Arbeit im Strafvollzug, notwendige Arbeit in Fällen höherer Gewalt und Arbeit, die dem unmittelbaren Wohl der Gemeinschaft dient.[1]

Die ILO schätzt die Anzahl der Personen, die allein in Europa zur Zwangsarbeit gezwungen werden, auf ca. 360.000.Quelle [2] - www.wikipedia.de

Ich schliesse daraus, wenn es dem "Gemeinwohl" dient, damit beispielsweise alle Politiker gute Saläre erhalten und nach wenigen Dienstjahren bereits umfängliche Pensionen bis zum Lebensende bekommen, die gewöhnliche Renten und Pensionen "Normalsterblicher" irreal hoch übersteigen, dann habe ich z.B. für 1 Euro pro Stunde in sogenannten "gemeinnützigen Vereinen" zu arbeiten oder, wie oben beschrieben, in der freien Wirtschaft durchaus auch für weit unter 10 Euro Stundenlohn - und jegliches verbriefte Recht auf Bildung beispielsweise, oder auf die von Politikern unisono viel gepriesene Qualifizierung....auch kurz vor dem Ziel aufzugeben und eben auch die freie Entfaltung meiner Persönlichkeit. Und zum "Gemeinwohl" zählen sich auch die jährlichen Steuerverschwendungen in Milliardenhöhe für unsinnige und/oder nicht fertig gestellte grössere Projekte für das Wohl der Allgemeinheit, nachgewiesen alljährlich über den "Bund der Steuerzahler".

Und ich korrigiere mich. Wahrscheinlich ist es gar keine "Kurzsichtigkeit" des Arbeitsvermittlers, sondern Anweisung von "oben", die er oder sie selbst dumpf zu befolgen hat. Schliesslich muss die Heerschar der Billiglohnkräfte erhalten bleiben, damit die Oberen weiterhin auf deren Schultern ihre hochdotierten Pfründe sichern können und die in den obersten Etagen hübsch verdienen.. Also von wegen Qualifizierung tut not. Ooch: Deutschland muss qualifizierte Menschen aus Drittweltländern einfliegen lassen. Natürlich: Sie sind billiger als Einheimische und in den obersten Rängen freuen sich die Herren und vereinzelt auch Damen, dass ihre Gewine weiter ansteigen.

Weiterbildungsmassnahmen über die Agenturen sind oft nichts weiter als Kurse minderster Qualität, was ich von verschiedensten Betroffenen aus 1. Hand immer wieder gehört habe und in erster Linie dazu da, Arbeitslose aus der Arbeitslosenstatistik wenigstens vorübergehend verschwinden zu lassen. Qualifizierung zum Beispiel auf Hochschulniveau interessiert das Amt nicht, wie man jetzt konkret auch in meinem Fall sieht.

Wo bleibt hier zudem mein Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung nach Artikel 2 Grundgesetz, Abs. 1 und 2, wenn zuletzt doch alles wieder ausgehebelt werden kann? Wachsweiche Gummiparagraphen haben wir im schönen Deutschland; der eine Paragraph hebt den anderen wieder auf nebulöse, schwammige Art und Weise auf; denn durchblicken, dass soll der gewöhnliche Bürger am besten nicht, er soll gehorsam sein und dienen. Daher ist es auch nicht so weit her, mit der Pflicht sowie mit dem Recht auf Bildung und Qualifizierung.

Einfaches Leben (Simple living), auch Freiwillige Einfachheit (Voluntary Simplicity), Minimalismus oder Downshifting genannt, bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft sieht. Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen. Gelegentlich wird der Lebensstil auch mit dem Akronym „LOVOS“ abgekürzt (engl. „Lifestyle of Voluntary Simplicity“) – in Anlehnung an LOHAS („Lifestyles of Health and Sustainability“), das für einen Lebensstil bewussten und gezielten Konsumierens steht. Das Einfache Leben stellt kein einheitliches Lebensschema dar, sondern führt zu äußerst unterschiedlichen, sehr individuellen Ausprägungen. Die Spanne reicht vom „Total-Aussteiger“ bis zum lediglich konsumkritischenNormalverbraucher“. Kennzeichnend ist stets eine erhöhte Achtsamkeit und die genauere Beobachtung des eigenen (Konsum)-Verhaltens.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Downshifting

Mal sehen. Im Streitfall ziehe ich vors Sozialgericht. Denn wieder einmal mangelt es mir - Göttin und Lilith sei Dank - an ausreichend "Masochismus", das hinzunehmen. Es ist mein Leben, ich arbeite gerne, bin auch gerne im Kreise von Kollegen aufgehoben bzw. wäre es gerne, aber ich will mein Mitspracherecht dabei anerkannt wissen. Wenn ich mir nichts aus "Plastikramsch" mache, nicht viel aus Fernreisen und aus sonstigen zum Leben nicht notwendigen Konsumgütern, dann ist das doch meine persönliche Sache, wieviel ich verdienen muss, um ohne Behörde zu überleben und auch meine Angelegenheit, wenn ich allenfalls als abhängige Beschäftigte in Teilzeit arbeiten will, so könnte man als mündigeR BürgerIn meinen.

Ist es nur mein Fehler, meine Schuld , dass die meisten Firmen Menschen +50 J. bei uns nicht mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigen wollen, ja viele noch nicht mal in einem mickrigen 400,- Euro-Job? Es sei denn, jemand bietet seine Lebenszeit zum Verkauf von weit unter 10 Euro Stundenlohn auf dem Markt an, Sie wissen schon, das GEMEINWOHL..... Da hörte ich tatsächlich letzte Woche von einer knapp 50jährigen, die jetzt in Oberbayern, im sogenannten 'Speckgürtel' von München, bei extrem hohen Lebenshaltungskosten, für 5,- Euro im Getränkemarkt K..... schwere Träger schleppt und Getränke verkauft. "Mein Gott, ist das eine gute und fleissige Frau", wird mancher denken. Ja schön, dass kann sie sich später dann mal, als kleines Dankeschön auf ihren Grabstein schreiben lassen.

Na, das reicht doch auch, bei 160 Stunden im Monat sind das 800 Euro Monatslohn, wenn sie sich ein Untermietszimmer oder ein Appartement mit max. 25 qm leistet, kann sich doch noch locker leben, nicht wahr. Sie müsste sich doch glücklich schätzen, noch untergekommen zu sein, mit ihrem Makel des Alterseins und niemandem mehr zur Last zu fallen. Das ist Lebensqualität genug, für all diese arbeitslosen arbeitsscheuen? Leute. Da kommt auch ganz rasch Neid auf, von denen, die Arbeit haben, und zwar auch von denen, die schöne und gut bezahlte Erwerbsarbeit haben. Wie gerne würden sie mal morgens länger schlafen, werktags? Tja, nur vergessen sie dabei, dass die Mehrheit aller Arbeitslosen unter ihrem Zustand nicht gerade besonders lebensfroh ist, sehr viele depressiv werden und diese vielen, freien und unausgefüllten Tage und das tägliche Einerlei kaum genießen können.

SANKTIONEN für die Menschen +50 Jahre sehen für die zu alten Arbeitnehmer jetzt wie folgt aus (BINS-Projekt). Und zwar anders als für jüngere Arbeitslose bei Verstoß gegen Auflagen zuerst 10% die Leistungen kürzen, in einem 2. Schritt 30 % und erst im 3. Fall die Leistung 100%ig streichen. Nein, wer sich den Makel zu Schulden kommen lässt, älter als fünfzig Jahre zu sein, der kriegt beim 1. Verstoß jede finanzielle Unterstützung bis auf Miete & Heizkosten (auch schon ausgenommen Stromkosten!), den Rest sofort gestrichen und beim 2. Verstoß schon 100% der Leistung versagt. Und zwar völlig gleichgültig, ob der/die Arbeitsuchende aufgrund eines zuvor befristeten Arbeitsvertrag, wegen Firmeninsolvenz oder sonstwie unverschuldet erwerbslos wurde!

So sieht es aus, wenn die Herren und Damen Politiker sich für "Chancengleichheit" auch für Ältere einsetzen! Entweder sie lassen sich widerstandslos in jedes noch so miese Arbeitsverhältnis reindrängen, auch kurz vor dem Ende einer abgeschlossenen Weiterqualifizierung, wie in meinem Fall und zu wahrscheinlich einem Lohn, der weiterhin dauerhaft abhängig vom Arbeitsamt zwecks notwendiger Aufstockung macht oder die eigene Existenz steht ganz rasch auf der Kippe.

Ich bedaure wirklich, nicht vor einigen Jahren schon nach Schweden oder Norwegen ausgewandert zu sein, denn dort geht man pfleglicher mit dem "Humankapital" um. In skandinavischen Ländern werden auch ältere Arbeitnehmer für ihre erbrachten Arbeitsleistungen anständig beschäftigt, finden noch interessante oder wenigstens leidliche Tätigkeit und werden, obgleich älter, normal bis gut bezahlt. Von "Riesengehältern" traut sich sowieso kaum einer mehr schon ab vierzig Jahre zu träumen. Und denkt daran, jedeR wird älter und jedeR kann in die Sitation des Arbeitslosseins kommen, manchmal schneller als einer vorher denkt.

Übrigens gibt es hinreichende psychologische Untersuchungen, dass lediglich 3 - 4 % der Bevölkerung arbeitsunwillig sind und nicht unter dem Zustand der Arbeitslosigkeit leiden - warum auch immer.

Andererseits, die meisten Arbeitnehmer möchten doch mitreden können, welche Arbeitgeber für sie in Frage kommen, wo und bei wem sie ihre Arbeitskraft gegen Entgelt einbringen möchten und wieviele Wochenstunden Arbeitszeit sie für sich als ausreichend ansehen. Ist das schon zuviel verlangt, ein zu hoher Anspruch? Oder sind wir alle unmündig? Offensichtlich, denn die Bedingungen, andere Menschen auf irgendeine Weise möglichst gewinnbringend ausnutzen zu können, müssen zuerst geschaffen werden , auf vielfältige Art und Weise, z.B. auch mittels Mythenbildung und schlechtem Ansehen.

Wie wäre es, wenn die Damen und Herren Politker dafür sorgen, dass ältere potenzielle Arbeitnehmer, aber nicht nur die, sondern z.B. auch Zeitarbeitnehmer endlich mehr Anerkennung und Wertschätzung erfahren, indem man sie zum Beispiel zu fairen Bedingungen, wozu auch die Bezahlung entscheidend gehört, einstellt?

Ach wozu, lieber den "Schwarzen Peter" all den angeblich völlig unzureichend qualifizierten - und wenn das nicht doch absolut arbeitsunwilligen Arbeitslosen zuschieben. Eine Frau von der Leyen möchte auf alle Fälle lieber im Privatjet fliegen, für den die Flugstunde etwa 4000 Euro kostet anstatt mit einem Bundeswehrhubschrauber für exakt ein Zehntel des Preises. Ihr "Luxusleben" muss erst einmal von all den vielen "Zwangsarbeitern" und "Billigstlohnkräften " in Deutschland erwirtschaftet werden. Ja und auch die in Großstädten oft bis zu locker 300 ansässigen Zeitarbeitsfirmen möchten doch alle gut überleben auf Kosten der "Schnäppchenarbeitnehmer" mit unsicheren Arbeitsverträgen. Da ist es doch gerade ausserordentlich nützlich, wenn potenzielle Arbeitnehmer viele "Fehler", wie z.B. ein Mittleres Alter , haben. Das müssen Sie doch verstehen - und manche tun das sicher auch.

"Ausbeutungsmachanismen" werden immer von vielen Seiten getragen und gestützt, sonst könnten diese nicht so lange ungehindert überleben, in einer Kultur. Und die westliche Welt lebt vor allem von Ausbeutung: die Natur und Rohstoffe betreffend, sog. "Nutz"tiere (in der Landwirtschaft wie im Experiment: auch hier übrigens existieren viele Ausnahmeparagraphen für maximale Nutzung!), indigene Völker, Frauen und ihre sexuelle Attraktion, die Arbeitskraft von Kindern, Zeitarbeits- oder älteren Arbeitnehmern usw.

Wer das anders sieht und vllt. auch unter solchen Bedinungen sein Leben fristet und seine Lebenszeit zum Dumpingpreis verhökert, der ist Masochist (zumindest in Teilen) oder Psychopath, der keinerlei Skrupel besitzt, andere soweit wie möglch auszunutzen, was er auch mit vielen Narzissten in unserer durch und durch narzisstischen Geselleschaft gemeinsam hat. Nur der Psychopath ist noch rücksichtsloser und egozentrischer und fast immer auch 'irgendwo' kriminell. Übrigens, ganz viele Führungskräfte in Deutschland sind komorbid, und weisen eine Mischung aus Narzissmus & Psychopathie auf. Oder was glaubt Ihr, wie man heute so ohne weiteres in dieser Kultur am leichtesten "erfolgreich" wird`?


Sobald ich meine Qualifizierungen auf eigene Kosten, mittels sehr teuerem Kredit und mittels großem Engagement & Eigeninitiative (hoffentlich, hoffentlich! - meine Nerven liegen blank..) bewältigt habe, wandere ich ins Lager der Aktiven über - und zwar in vielen Bereichen, das steht fest. Das Amt bestärkte mich hinsichtlich weiteren Engagements für eine lebenswertere Zukunft mit anderen Werten als sie bisher diese Gesellschaft dominieren.
Ein Wertewandel tut not - und da müssen alle wachen, sensiblen, kämpferischen Seelen mithelfen - ein jedeR nach seiner und ihrer Art, Begabung und Kraft !
Wie sagte GHANDI: Ein Bürgerrechtler muss nicht bloß Widerstand leisten, nicht alles mit sich und seinen Brüdern & Schwestern machen lassen, sondern auch provozieren und muss die Seite, die einen kontrolliert, ebenfalls kontrollieren.
Tja, nun denn, jetzt brauche ich erst einmal einen Beruhigungstee.

Sonntag, 8. Januar 2012

Big Five - Mein Persönlichkeitstestergebnis

Meine Persönlichkeitstestergebnisse, basierend auf den Big Five (Normstichprobe liegt bei 3000)

Die Big Five:

Neurotizismus: nervös, ängstlich, labil, launisch

Extraversion: gesellig, abtenteuerlustig, kontaktfreudig

Offenheit: neugierig, tolerant, offen, spontan

Gewissenhaftigkeit: planvoll, genau, sorgfältig

Soziale Verträglichkeit: höflich, beliebt, diplomatisch


Als angehende "Psycho" liebe ich einfach Psychologische Tests aller Art . Mit Glauben habe ich als Fanin der Wissenschaften meine 'Probleme' - allerdings nur insofern, wenn das Gegenüber extrem starr und abwehrend im Denken ist. Ich mag einfach Menschen, die im Kopf offen und flexibel sind. Von mir aus kann sowieso jedeR glauben, was er oder sie will - denn es gibt weder den Beweis pro, noch den Beweis kontra - allerdings Glauben (fast) als Wahrheit zu verkaufen und/oder als allein Seligmachendes, womöglich noch sich damit Aufwertendes, das ist mir ein extremes Gräuel, so wie ich überhaupt Fanatiker aller Coleur nicht ausstehen kann.

Juhuu, das ist doch mal wieder genial, Göttin, wie bin ich normal - auch wenn sich mancheR SkeptikerIn die Haare raufen wird - jedoch kenne ich die Ergebnisse so aus Lehr-/Eigentherapie:
Wer offen ggü sich selbst sein möchte, kann sich an mich, zwecks Link wenden!

IHRE ERGEBNISSE - Testdatum: Sonntag, der 8. Januar 2012 (21:24 Uhr)

NEUROTIZISMUS
Ihr Ergebnis: 5 (auf einer Skala von 1 bis 9)
Hinweis zur Interpretation: Sie neigen nicht zu übermäßiger Unruhe, Nervosität oder Ängstlichkeit.

EXTRAVERSION
Ihr Testergebnis: 5 (auf einer Skala von 1 bis 9)
Hinweis zur Interpretation: Und Sie sind durchschnittlich gesellig und unternehmungslustig.

OFFENHEIT
Ihr Testergebnis: 7 (auf einer Skala von 1 bis 9)
Hinweis zur Interpretation: Dabei sind Sie außergewöhnlich offen und tolerant.

GEWISSENHAFTIGKEIT
Ihr Testergebnis: 5 (auf einer Skala von 1 bis 9)
Hinweis zur Interpretation: Sie sind ein durchschnittlich gewissenhafter und ordentlicher Mensch.

VERTRÄGLICHKEIT
Ihr Testergebnis: 5 (auf einer Skala von 1 bis 9)
Hinweis zur Interpretation: Sie sind ein durchschnittlich höflicher und diplomatischer Mensch.

Ihr Persönlichkeitstyp nach der klassischen Temperamentenlehre: Keine eindeutige Zuordnung möglich, sondern ausbalanziert.


Donnerstag, 5. Januar 2012

Anarchie - Zeiten der Wahrheit


In Zeiten, da Täuschung und Lüge allgegenwärtig sind, ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt. (George Orwell)




Anarchie - altrgriech. = ohne Herr-schaft,


Es gibt soviele SpinnerInnen auf diesem Planeten, dass es erschreckend ist.
Viele Nächste empfinden es mindestens als revolutionären Akt, spricht jemand die Wahrheit aus, erkannte G.Orwell .
Der Cerberus macht den Eingang nicht gerne frei und Plagiate aller Art sieht er in seinem Schwarz-Weiß-Vermögen als gültig an.
Idioten holen sich noch größere an ihre Seite, denn gemeinschaftlich ist man stärker.
HaarspalterInnen aller Coleur spalten zersplissenes Haar.
Suppenkaspare verweigern, die Suppe auszulöffeln.

Völker morden sich gegenseitig Freunde, Verwandte und Kinder - z.Zt. wieder im Südsudan.
Verwandte wähnen sich vorbildlich und bekriegen andere Verwandten mit Hilfe von Anwälten.
Experimentatoren metzeln Leben hin, für ihren Doktortitel, für immer noch weitere hochschlaue Wiederholungen in allen Farben und dienen damit ganz vielen, nur nicht dem Leben, das leben will .
Dabei ist alles bereits Plagiat, erkannte schon Goethe zu seinen Lebzeiten.
Und wo steckt nur der freie Geist, so fragt sich Herr Freigeist
und Frau Jammertal begklagt es leis
Es ist ein Irrenhaus, so denke ich es manchesmal, der alltägliche Wahnsinn.

Freiheit - für uns alle !

Mittwoch, 4. Januar 2012

Hochphase Prüfungsvorbereitungen

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Liebe BesucherInnen meines blogs:

Im März nehme ich an 3 Prüfungen teil; einmal an der UNI-Semester-Klausur, deren erfolgreiches Bestehen Voraussetzung zum Weiterstudieren ist und zweimal an HPP-Prüfungen (einmal schriftlich und noch schwieriger: anschließend mündlich) – die Bestehensquote für HPPs liegt in Bayern bei 20% !!!

An der Uni ist es kaum besser, da erheblich mehr Menschen Psychologie studieren wollen als es Plätze gibt; d.h. es herrscht ein gnadenloses Aussiebeverfahren. Bei den Uni-MC-Fragen gilt „X aus 5“, sind bspw. 2 Antworten als richtig anerkannt und du beantwortest nur 1 Frage davon als zutreffend, so hast du nicht etwa 1 Punkt bzw. 50% davon gelöst, sondern dann gilt als Ergebnis 0 % …

Oh je, ich bin nervös.

Ab nun gilt wieder ein intensiver Lernmarathon.

Leider hat mich die Uni-Lerngruppe völlig aus dem Zeittakt gebracht, was ich nun nicht mehr aufzuholen vermag. Habe daher die Lernstrategie heute - hoffentlich adäquat - verändert.

Drückt mir bitte die Daumen, dass ich die Prüfungen bestehe – ich kann es gut gebrauchen, nicht zuletzt, weil der Arbeitsmarkt für Leute in meinem Alter so gut wie nichts mehr hergibt.


"Amadeus"

PS: gerade spielten sie im Radio wieder "Over the rainbow" - das Lied, das ich meinem kleinen Terriermischling widmete als er im November 2010 euthanasiert wurde, **doppelschnief. Wenn ich intensiv an den kleinen Racker denke, könnte ich wieder heulen. Aber jetzt ist er hoffentlich im Hundeparadies; ich habe ihn sehr geliebt. Sechseinhalb Jahre waren wir ein Superteam, obgleich ich ihn erst mit 9 Jahren übernommen hatte und als Kettenhundwinzling aus Italien konnte er seinerseit absolut nichts, hatte 0 hundeadäquate Edukation sozusagen genossen. Aber er war schlau und lernte mit 9 Jahren innert 2 Monaten alles, was er hier bei mir brauchte, auch Autofahren mögen übrigens. -

Natürlich mag ich auch Sophie, seine Nachfolgerin, aber wir sind noch nicht so zusammengewachsen, obgleich sie auch sehr liebenswert ist. Alles braucht eben seine Zeit.




Donnerstag, 22. Dezember 2011

Erinnere dich an deine Kraft

"Viel Kraft steckt darin, den rechten Moment wahrzunehmen und ihn zu nutzen.
Jedes Problem trägt in sich die Energie, die wir brauchen, um es zu lösen.
Fragen und Antworten bilden eine Einheit - sie gehören zusammen.
In dem, was uns das Leben zumutet, liegt gleichzeitig das Vertrauen des Lebens zu uns.

Was dich ängstigt, mobilisiert auch deinen Mut.
Was du nicht verstehst, appelliert genau in dem Moment des Unverständnisses an deine Findigkeit.
Deine Stärke liegt in deiner Schwäche, wie das Gold in den grauen Schichten des Lehms."


- Ulrich Schaffer -

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr wünsche ich allen lieben, anständigen, guten und verantwortungsvollen Menschen und insbesondere all jenen, die es im Leben schwer haben, den menschlichen als auch den nicht-menschlichen Lebewesen.

Ich hoffe, dass alles, was lebt und leiden muss, es im Jahr 2012 besser haben wird - mehr Wärme, mehr Zuneigung, gesundes Essen u. Futter, notwendige medizinische Behandlung, ein Dach überm Kopf u.v.m.

Ebenso wünsche ich allen jugendlichen und jungen Männern, dass sie evtl. vorhandenes Gewaltpotenzial als solches in sich begreifen und lernen, ihre Lebensfrustrationen in andere, positive Kanäle zu transformieren anstatt andere Menschen zu Opfern zu machen, was nichts weiter als Schwäche ist. Alle Menschen sind hinreichend intelligent, etwas aus ihrem Leben zu machen. Die Reise dorthin beginnt mit dem ersten kleinen Schritt.